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Martinstag 2011

2011-11-11 13:09

Unsere Vorschulkinder haben für die Kinder aus den altersgemischten Gruppen ein Martinsspiel aufgeführt, wofür sie um 0,20 Euro Eintritt gebeten haben.

 

 

Kommt wir wollen bauen eine Mauer für die Stadt, eine Mauer für die Stadt.

 

Kommt wir wollen bauen schöne Häuser für die Stadt, schöne Häuser für die Stadt.

 

Kommt wir wollen hören von der großen kalten Stadt, von der großen kalten Stadt.

 

Kommt wir wollen zeigen allen Menschen unser Licht, allen Menschen unser Licht.

 

 

Nach dem Martinsspiel zählten wir unser eingenommenes Geld und stellten uns folgende

Frage: Was machen wir mit 14,60 Euro?

 

Anna-Mina fiel sofort ein: „Eis essen!" und Matteo antwortete: „Das ist viel zu kalt."

Ben schlug eine andere Süßspeise vor, zum Beispiel Kuchen zu kaufen.

Frederik hatte die Idee, den Eltern das Geld zurückzugeben, aber Ben fand diesen Vorschlag dumm und Oskar stellte trocken fest: „Geld einzunehmen und dann wieder zu verschenken ist dumm!"

Ist es wirklich dumm, Geld zu verschenken?

Nein, an die armen Kinder wollte Oskar das Geld verschenken.

Ben wusste, dass die armen Kinder in Afrika leben, aber ein Kind allein sollte das Geld auch nicht bekommen, weil, das sei schließlich ungerecht.

 

Es fand eine demokratische Abstimmung statt:

13 Kinder waren für das Verschenken des Geldes

3 Kinder waren dagegen.

 

Somit sprach die Abstimmung für sich. Die Erzieherin erzählte den Kindern von der Aktion von Misereor „Kinder helfen Kindern" und jetzt wollen wir unser Geld dort hin überweisen.

 

Wie schon in der Martinsgeschichte vorgespielt, ging uns allen im Nachhinein ein Licht auf.

 

Silke Glückstein (Gruppenerzieherin)

 

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